Sankt Martin teilt nicht nur seinen Mantel!

Der Martinsausschuss in Odendorf spendet der Schule am Zehnthof ein interaktives Whiteboard.

 

Der Martinszug in Odendorf wird seit Jahren durch den Martinsausschuss und die Schule organisiert. Die Spendensammlung und der Erlös des Losverkaufs dienen zunächst der Absicherung der Kosten für den Zug und die Bestellung der Wecken für alle Kinder in Odendorf und Essig. In der Regel bleibt jedes Jahr dann aber noch etwas übrig. Dieses Geld ist für schulische Belange gedacht. Da in den letzten Jahren hiervon nichts ausgegeben wurde, hatte sich ein größerer Betrag angesammelt, so dass nun ein interaktives Whiteboard für die Schule gespendet werden konnte.

Die Rolle des St. Martin wird schon im zweiten Jahr von seinem Namensvetter Herrn Martin Effelsberg übernommen, der mit viel Engagement und Freude dafür sorgt, den Kindern die Martinslegende nahezubringen.

Die Kinder staunten nicht schlecht, als mitten im Januar der heiß geliebte Sankt Martin erneut in der Aula stand um statt seines Mantelteils ein Whiteboard als modernes und ersehntes Geschenk zu überreichen.

Begleitet wurde Herr Effelsberg von Frau Elisabeth Kümpel (Ortsvorsteherin und Vorsitzende des Martinsausschusses) und Frau Yvonne Kraus (Kassiererin des Martinsausschusses). Zusammen mit Herr Kaiser besuchten sie die Klasse 2b und überzeugten sich persönlich, wie das Geschenk ankommt.

In der Klasse 2b sind nun auch die Zeiten vorbei, in denen nasse Schwämme und Kreidespuren untrennbar mit dem Schülerleben verbunden waren, denn dort hängt nun eine digitale Tafel mit multimedialen Möglichkeiten. Unbefangen und begeistert gehen die Kinder mit dem Medium um. Klassenlehrerin Frau Schnitzler hatte zu Hause ein Tafelbild eines Kalenders erstellt, das die Kinder nun nutzen: Die Feiertage mussten gefunden werden und erschienen automatisch, wenn die Kinder die richtigen Tage berührten. In einen Jahreskreis wurden anschließend die Monate in der richtigen Reihenfolge eingetragen werden. Hierbei verwandelte sich die Kinderschrift am Whiteboard wie von Zauberhand in Druckschrift. Diese musste nun an die richtige Stelle geschoben und evtl. noch etwas gedreht werden. Auch die Kinder, die gerade nicht mit dem Finger auf dem großen Bildschirm „wischen“ können, beobachten gespannt und gebannt, wie sich das digitale Tafelbild verändert.